Insolvenzrecht

Zu der vom Insolvenzverwalter erklärten „Freigabe“ des Mietverhältnisses über die Wohnung des Insolvenzschuldners

Der Bundesgerichtshof hat sich heute in einer Entscheidung mit den Rechtswirkungen der vom Insolvenzverwalter erklärten "Freigabe" eines Mietverhältnisses sowie mit den Folgen falscher Angaben des Mieters in einer sogenannten "Vorvermieterbescheinigung" befasst. Der Kläger ist seit

Von |2015-07-04T20:25:17+02:00Mittwoch, 9. April 2014|Kategorien: Insolvenzrecht, Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht|Kommentare deaktiviert für Zu der vom Insolvenzverwalter erklärten „Freigabe“ des Mietverhältnisses über die Wohnung des Insolvenzschuldners

Unbeschränkte Haftung der Erbin trotz Nachlassinsolvenz bei Versäumung der Inventarfrist

LG Karlsruhe, Beschluss vom 02. April 2014 – 20 T 19/13 –, juris Orientierungssatz Sofern die Erbin die auf Antrag des Nachlassgläubigers durch das Nachlassgericht festgesetzte Inventarfrist versäumt, besteht eine unbeschränkte Erbenhaftung, welche auch nicht durch ein

Von |2015-11-24T18:25:15+01:00Freitag, 4. April 2014|Kategorien: Erbrecht / Schenkung, Insolvenzrecht|Kommentare deaktiviert für Unbeschränkte Haftung der Erbin trotz Nachlassinsolvenz bei Versäumung der Inventarfrist

Steuerberaterhaftung: Hinweispflichten im Rahmen eines rein steuerrechtlichen Mandats bei Erörterung einer Insolvenzreife der beratenen Gesellschaft

BGH, Beschluss vom 06. Februar 2014 – IX ZR 53/13 –, juris Leitsatz Tritt der Steuerberater bei einem rein steuerrechtlichen Mandat in konkrete Erörterungen über eine etwaige Insolvenzreife der von ihm beratenen Gesellschaft ein, ohne die Frage

Von |2016-06-07T11:24:42+02:00Montag, 31. März 2014|Kategorien: Berufs- und Gebührenrecht - Rechtsanwälte, Berufs- und Gebührenrecht - Steuerberater, Insolvenzrecht, Versicherungsrecht|Kommentare deaktiviert für Steuerberaterhaftung: Hinweispflichten im Rahmen eines rein steuerrechtlichen Mandats bei Erörterung einer Insolvenzreife der beratenen Gesellschaft

Nachlasspflegschaft: Mittellosigkeit des Nachlasses als Vergütungsvoraussetzung bei unverwertbarem Vermögen; identische Fallkonstellation im Insolvenzverfahren bei nicht absehbarem Grundstücksverkauf; Rückgriffmöglichkeit der Staatskasse

Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Beschluss vom 24. März 2014 – 3 Wx 84/13 –, juris Leitsatz 1. Mittellosigkeit des Nachlasses als Voraussetzung für einen Vergütungsanspruch des Nachlasspflegers gegen die Staatskasse aus den §§ 1915 Abs. 1 Satz 1, 1836

Von |2015-08-04T12:56:42+02:00Mittwoch, 26. März 2014|Kategorien: Berufs- und Gebührenrecht - Rechtsanwälte, Erbrecht / Schenkung, Insolvenzrecht|Kommentare deaktiviert für Nachlasspflegschaft: Mittellosigkeit des Nachlasses als Vergütungsvoraussetzung bei unverwertbarem Vermögen; identische Fallkonstellation im Insolvenzverfahren bei nicht absehbarem Grundstücksverkauf; Rückgriffmöglichkeit der Staatskasse

Steuerberaterhaftungsprozess: Notwendige Feststellung einer mutmaßlichen Ermessensentscheidung der Finanzbehörde und Auslegung einer Verwaltungsvorschrift durch das Regressgericht; Haftungsgrund eines unterlassenen Hinweises auf einen Anspruch auf steuerliche Sonderbehandlung – Sanierungserlass

BGH, Urteil vom 13. März 2014 – IX ZR 23/10 –, juris Leitsatz Sanierungserlass 1. Steht einer Finanzbehörde ein Ermessensspielraum zu oder ist eine Bindung aufgrund allgemeiner Verwaltungsübung eingetreten, muss das Regressgericht im Steuerberaterhaftungsprozess die mutmaßliche Behördenentscheidung

Von |2016-06-07T11:23:25+02:00Samstag, 15. März 2014|Kategorien: Berufs- und Gebührenrecht - Steuerberater, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht, Steuerrecht, Versicherungsrecht|Kommentare deaktiviert für Steuerberaterhaftungsprozess: Notwendige Feststellung einer mutmaßlichen Ermessensentscheidung der Finanzbehörde und Auslegung einer Verwaltungsvorschrift durch das Regressgericht; Haftungsgrund eines unterlassenen Hinweises auf einen Anspruch auf steuerliche Sonderbehandlung – Sanierungserlass

Zivilprozess: Verfahrensunterbrechung durch Nachlassinsolvenzverfahren bei unbeschränkter Erbenhaftung

LG Karlsruhe, Beschluss vom 21. Februar 2014 – 20 T 19/13 –, juris Orientierungssatz Die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahrens führt nicht zu einer Unterbrechung des Verfahrens gemäß § 240 ZPO, wenn der Erbe für Nachlassverbindlichkeiten unbeschränkt haftet.  

Von |2015-08-04T16:49:40+02:00Samstag, 22. Februar 2014|Kategorien: Erbrecht / Schenkung, Insolvenzrecht|Kommentare deaktiviert für Zivilprozess: Verfahrensunterbrechung durch Nachlassinsolvenzverfahren bei unbeschränkter Erbenhaftung

Nachlassinsolvenzverfahren: Anfechtbarkeit der Ablösung einer bei unentgeltlicher Übertragung einer Eigentumswohnung im Wege vorweggenommener Erbfolge bestehen gebliebenen Grundschuld innerhalb von 4 Jahren vor Insolvenzantrag

BGH, Urteil vom 13. Februar 2014 – IX ZR 133/13 –, juris Leitsatz Hat sich der spätere Insolvenzschuldner zur unentgeltlichen lastenfreien Übertragung eines Grundstücks verpflichtet, ist die innerhalb von vier Jahren vor dem Insolvenzantrag erfolgte Ablösung eines

Von |2015-08-05T07:55:59+02:00Samstag, 15. Februar 2014|Kategorien: Erbrecht / Schenkung, Insolvenzrecht|Kommentare deaktiviert für Nachlassinsolvenzverfahren: Anfechtbarkeit der Ablösung einer bei unentgeltlicher Übertragung einer Eigentumswohnung im Wege vorweggenommener Erbfolge bestehen gebliebenen Grundschuld innerhalb von 4 Jahren vor Insolvenzantrag

Einlagengeschäft mit Winzergeldern: Schutzgesetzverletzung bei fehlender Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz

BGH, Urteil vom 19. März 2013 – VI ZR 56/12 –, BGHZ 197, 1-15 Leitsatz Die geschäftsmäßige Begründung von Verbindlichkeiten aus geschuldeten Winzergeldern, die über die Endabrechnung eines Jahrgangs hinaus vom Winzer bei der Winzergenossenschaft oder einem

Von |2017-09-14T07:57:21+02:00Dienstag, 28. Januar 2014|Kategorien: Bank- und Kreditrecht / Kapitalanlagerecht, Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht|Kommentare deaktiviert für Einlagengeschäft mit Winzergeldern: Schutzgesetzverletzung bei fehlender Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz

Eine Einkommensteuererstattung, die aus einer vom Insolvenzverwalter freigegebenen Tätigkeit resultiert, gehört nicht zur Insolvenzmasse

Der 14. Senat des Finanzgerichts Münster hat in einem heute veröffentlichten Urteil vom 27. September 2013 (14 K 1917/12 AO) entschieden, dass der durch eine vom Insolvenzverwalter freigegebene Tätigkeit erworbene Einkommensteuererstattungsanspruch nicht in die Insolvenzmasse

Von |2017-09-14T07:57:24+02:00Montag, 4. November 2013|Kategorien: Insolvenzrecht, Steuerrecht|Kommentare deaktiviert für Eine Einkommensteuererstattung, die aus einer vom Insolvenzverwalter freigegebenen Tätigkeit resultiert, gehört nicht zur Insolvenzmasse

Erwerber von Wohnungseigentum haften nicht für Hausgeldrückstände des Voreigentümers

Der Bundesgerichtshof hat heute entschieden, dass das Vorrecht der Wohnungseigentümergemeinschaft für Hausgeldrückstände in der Zwangsversteigerung (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 ZVG) nicht dazu führt, dass ein Erwerber von Wohnungseigentum für die Hausgeldschulden des Voreigentümers

Von |2015-07-05T10:59:56+02:00Samstag, 14. September 2013|Kategorien: Insolvenzrecht, Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht|Kommentare deaktiviert für Erwerber von Wohnungseigentum haften nicht für Hausgeldrückstände des Voreigentümers
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner