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Nachehelicher Unterhalt

Nachehelicher Unterhalt2017-11-17T15:35:13+00:00

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Als einer der Hauptbestandteile der im Jahre 2008 in Kraft getretenen Reform des Unterhaltsrechts gilt der Grundsatz der Eigenverantwortung, wonach der unterhaltsberechtigte Ehegatte nach der Scheidung schnellstmöglich wieder eine Erwerbstätigkeit anzunehmen und für seinen Lebensunterhalt selbst Sorge zu tragen hat. Nachehelicher Unterhalt kommt hiernach nur dann noch in Betracht, wenn sich der Ehepartner nach der Scheidung nicht selbst versorgen kann, was jedoch beim Vorliegen einer der gesetzlich geregelten Unterhaltstatbestände stets der Fall ist. Zu nennen sind hier

  • der Unterhalt wegen Betreuung eines Kindes
  • der Unterhalt wegen Alters
  • der Unterhalt wegen Krankheit oder Gebrechens
  • der Unterhalt wegen Erwerbslosigkeit und Aufstockungsunterhalt

 In diesen gesetzlich geregelten Fällen wurde der bis zu der Reform quasi auf Lebenszeit angelegte nacheheliche Unterhalt beibehalten. In den Fällen allerdings, in denen es dem geschiedenen Ehepartner zumutbar war und ist, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, sollte durch die Reform den geänderten gesellschaftlichen Verhältnissen und dem damit verbundenen Wertewandel Rechnung getragen werden.

Nachehelicher Unterhalt
Denise HübenthalRechtsanwältin
  • Fachanwältin für Familienrecht
  • Fachanwältin für Erbrecht
  • Wirtschaftsmediatorin (MuCDR)
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