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Nachfolgend ein Artikel vom 15.6.2016 von Kristin Weber (Text und Bilder) in der

Reiten: Hessische Meisterschaften finden in Wanfried statt

Wanfried. Das Vielseitigkeitsreiten hat in Wanfried eine lange Tradition, die bis in die Mitte des vorherigen Jahrhunderts reicht. In den vergangenen Jahren hat Trainer Frank Ziska schon begonnen, diese Tradition wieder aufleben zu lassen.

Jetzt macht der Reiterverein Wanfried Ernst: Am Wochenende veranstaltet er die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften im Vielseitigkeitsreiten. Außerdem findet eine Sichtung für das Bundesnachwuchschampionat, die Qualifikation zur IGV-Trophy, für den Schüler-Ausbilder-Cup sowie das Finale des Dreiländercups Hessen-Thüringen-Niedersachsen statt.

Der Wettkampf

In zehn Prüfungen starten 124 Pferde mit ihren Reitern. Zur Vielseitigkeit gehört eine Verfassungsprüfung, die Theorie, die Dressur, das Springen und ein Geländeritt. Je vier Reiter starten pro Mannschaft. Für das Bundesnachwuchschampionat müssen auch die Theorie und das Vormustern absolviert werden.

Die Vorbereitung

Schon seit Wochen leisten die freiwilligen Helfer des Vereins Arbeitseinsätze, um die Geländestrecke auf zwei Kilometer zu verlängern. Zehn neue Naturhindernisse für die Klasse A wurden gebaut, damit stehen insgesamt 25 Hindernisse zur Verfügung.

Die Gelände-Strecke

Die Strecke wird rund um das Turniergelände im Elfengrund führen und auch den natürlichen Bachlauf als Hindernis mit einbeziehen. Die Zuschauer können bei dieser Prüfung Stück für Stück mitlaufen und entscheiden, an welchen Hindernissen sie den Wettkampf sehen wollen. Wie immer in der Vielseitigkeit sind die Hindernisse unverrückbar. „Sie werden jedoch so gebaut, dass sie für das Pferd einladend zum Springen sind“, erklärt Frank Ziska. „Deshalb haben sie gut sichtbare Grundlinien und sind sie so gebogen, dass sie in der Mitte etwas niedriger sind.“


Anmerkung: Vom Reiterverein Wanfried startet nur Sophia Oehlmann in der „Königsprüfung“ des kommenden Wochenendes. Aber der Nachwuchs befindet sich auf gutem Weg, sodass zu hoffen ist, das im kommenden Jahr zumindest eine weitere Reiterin mit Lilly Riesch zusammen mit Sophia Oehlmann den Parcours reiten kann. Von einer eigenen Mannschaft in der Klasse VA ist der Reiterverein Wanfried jedoch noch ein gutes Stück entfernt. Gut Ding will eben Weile haben …

Sophia Oehlmann fehlt nur noch eine (!) Platzierung zur internationalen Startberechtigung. Angesichts der sehr starken Konkurrenz ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass ihr dieser Coup bereits bei ihrem Heimturnier gelingen kann.