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Nachfolgend ein Beitrag vom 22.3.2003 von Jürgen Wand in der

Aufführsaal mit flexibler Bühne

TA- Sonderseite vom 22.2. 2003

Im Dezember 2004: 3K-Premiere in der einstigen Kirche

MÜHLHAUSEN (jw). Um eine halbe Million Euro abgespeckt werden musste das ursprüngliche Projekt zum Umbau der Kilianikirche, um die Bewilligung von Bund- und Landesförderung nicht zu gefährden. Dass das schließlich in Rekordzeit gelang, ist der guten Zusammenarbeit zwischen Projektleiter Stephan Zeuch vom Hochbauamt der Stadt, das die Vertretung des Bauherrn „Kiliani-Stiftung” ausübt, und Norman Hose vom ansässigen Architekturbüro zu verdanken. Das erklärten Amtsleiter Matthias Gliemann und der Leiter des Büros, Dietrich Hose, bei einem Vor-Ort-Termin. So wird im ersten Bauabschnitt die frühere Autoflott-Werkstatt um- und ausgebaut, wobei der Grundkörper erhalten bleibt. „Wie auch die Werkstattatmosphäre”, verweist Gliemann auf die vorgesehene Nutzung als Probenraum und als Theaterwerkstatt.

Doch zunächst soll das Gebäude nach seiner Fertigstellung im Dezember als Aufführungsort einladen. Zum ersten Bauabschnitt gehört auch die Fertigstellung des Rohbaus der Kirche selbst, das heißt Abschluss der Gründungsarbeiten mit dem Einzug einer Decke, einschließlich Bau eines kleinen Funktionsanbaus. Auf jeden Fall bleibt der äußere Charakter als Kirche erhalten, versichert der Architekt. Dazu gehört, dass der ursprüngliche Eingang aus Richtung „Unter der Linde” wieder hergerichtet und das einst eingebaute Eisentor auf der Westseite demontiert wird.

Der zweite Bauabschnitt erfasst im Wesentlichen den Innenausbau der Kirche. Dabei wird das „Kaff”, das Cafe im Foyer, großzügig gestaltet, mit einem offenen Bereich zum Obergeschoss. Im Erdgeschoss befinden sich außerdem Lager, Funktionsräume, Künstlergarderobe und Toiletten für die Gäste. Zudem sichert ein Aufzug den barrierefreien Zugang ins Theater. Im Obergeschoss gibt es den großen Theatersaal, der wie die mobile Bühne flexibel gestaltet werden kann und maximal rund 200 Besuchern Platz bietet. Regie- und Tontechnikraum komplettieren den Geschossbereich. Neben den Baumaßnahmen wird auch für ausreichend Parkplätze gesorgt sein. Im Dezember 2004 soll alles fertig sein und die Theaterwerkstatt 3K ihr neues Domizil mit einer großen Premiere eröffnen können.